Erhöhte Waldbrandgefahr: Rauchern drohen hohe Bußgelder
Von März bis Oktober generelles Rauchverbot im Wald - in einigen Bundesländern sogar ganzjährig
Wiesbaden, 23. April 2009. Wolkenlos blauer Himmel, strahlende Frühjahrssonne und fast schon sommerliche Temperaturen: Was die Menschen nach dem langen Winter freut, ist eine große Gefahr für die deutschen Wälder. Jedes Jahr brennt es dort fast 1.000 Mal, meist werden die Brände von Menschen verursacht beispielsweise durch einen glimmenden Zigarettenstummel. Doch was viele Raucher nicht wissen: Zwischen März und Oktober dürfen sie sich im Wald keine Zigarette anzünden. In Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen gilt sogar das ganze Jahr über Rauchverbot im Wald. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam. Wer trotzdem raucht und erwischt wird, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.
So können bereits für das bloße Anzünden einer Zigarette, je nach Region, 80 bis 100 Euro fällig werden oder auch deutlich mehr. In Berlin sieht das Landeswaldgesetz beispielsweise Strafen von bis zu 50.000 Euro vor. Die Höhe des Bußgeldes hängt hier von einem Wetterindex ab, der Faktoren wie die Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen bewertet und daraus die Waldbrandgefahr ableitet. Konkret bedeutet das: Wer nach einer langen Trockenperiode im Wald raucht, bezahlt mehr als derjenige, der sich die Zigarette im Regen anzündet. Der Hintergrund: Bei trockenem Wetter reicht ein einzelner Funke aus, um einen schweren Waldbrand zu verursachen.
So können bereits für das bloße Anzünden einer Zigarette, je nach Region, 80 bis 100 Euro fällig werden oder auch deutlich mehr. In Berlin sieht das Landeswaldgesetz beispielsweise Strafen von bis zu 50.000 Euro vor. Die Höhe des Bußgeldes hängt hier von einem Wetterindex ab, der Faktoren wie die Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen bewertet und daraus die Waldbrandgefahr ableitet. Konkret bedeutet das: Wer nach einer langen Trockenperiode im Wald raucht, bezahlt mehr als derjenige, der sich die Zigarette im Regen anzündet. Der Hintergrund: Bei trockenem Wetter reicht ein einzelner Funke aus, um einen schweren Waldbrand zu verursachen.