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Strahlende Osterglocken: Frühlingsboten sind für Kinder gefährlich

 

Wiesbaden, 2. April 2009. Strahlend gelb schmücken sie im Frühjahr viele Wohnungen: die Osterglocken. Doch Eltern sollten mit der Narzissenart vorsichtig umgehen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Denn alle Pflanzenteile und auch das Blumenwasser sind giftig und können bei Kindern schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

"Wenn Kinder Zwiebeln, Blätter oder Blüten in den Mund stecken oder vom Blumenwasser trinken, können Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen die Folge sein. Auch Lähmungen mit anschließendem Kreislaufkollaps und Herzrhythmusstörungen sind möglich", sagt Dr. Marko Ostendorf, Arzt des R+V-Infocenters. Eltern rät er deshalb, die Vase oder den Topf mit Osterglocken so hinzustellen, dass Kinder sie nicht erreichen können. Das empfiehlt sich auch bei anderen Frühlingsblumen wie Tulpen. Falls Eltern befürchten, dass ihr Kind Teile von Osterglocken verschluckt hat, sollten sie sofort eine Giftnotrufzentrale oder einen Notarzt anrufen und die Pflanzenreste aus dem Mund des Kindes entfernen. Tierhalter sollten ebenfalls vorsichtig sein: Osterglocken sind auch für die meisten Vierbeiner giftig.