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Heizkosten-Schock: Staub und Flusen sind Gift für moderne Heizungsanlagen

 

Wäschetrocknen im Heizungskeller erhöht den Energieverbrauch
Wiesbaden, 11. Februar 2009. Bei winterlichen Temperaturen ist es besonders praktisch, nasse Kleidung im Heizungskeller zu trocknen. Aber das kann den Verbrauch von Heizungsenergie erhöhen ­ wenn Flusen und Staub in die Anlage gelangen und die Verbrennung stören. Die Folge sind dann höhere Heizkosten. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam.

"Zentralheizungen brauchen Luft für die Verbrennung und saugen deshalb Fussel und Flusen wie ein Staubsauger an. Sind viele Verunreinigungen in der Luft, können die Düsen verstopfen und die Wartung wird deutlich aufwändiger. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu Störungen", erklärt Diplom-Ingenieur Jochen Löhmann, Bau-Experte beim R+V-Infocenter. Besonders kritisch sei das bei den modernen Heizungsanlagen: "Je neuer, umso sensibler ­ und desto sauberer muss die Umgebung sein." Im Gegensatz zu kleinen Thermen, wie sie oft in Mietwohnungen installiert sind, befinden sich zentrale Heizungsanlagen zudem nahe am Boden, wo sich Staub und Dreck sammeln.

Auch im Geldbeutel macht sich das Wäscheaufhängen unter Umständen bemerkbar:
Wenn die Heizungsdüsen verstopft sind, lässt die Leistung nach ­ - das Gerät braucht mehr Energie, um dieselbe Wirkung zu erzielen.

Sauberer Keller spart Energie
Das R+V-Infocenter rät deshalb, nicht zu oft Wäsche im Heizungskeller aufzuhängen und den Raum regelmäßig von Staub und Flusen zu befreien. Stark staubende Materialien wie Waschmittel sollten nicht im Heizungsraum aufbewahrt werden. Auch Bastel- und Heimwerkerarbeiten verlegen Hausbesitzer am besten an einen anderen Ort. Ebenfalls wichtig: Die Anlage muss regelmäßig von einem Fachmann gewartet werden.