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Die schriftliche Bewerbung

 

Bewerbung kommt von Werbung. Ihre Bewerbung sollte daher eine wirkungsvolle Werbung für Ihre Person sein. Denn eine gute Qualifikation allein reicht nicht immer aus. Auch hier gilt: Konkurrenz belebt das Geschäft. Wie können Sie sich positiv aus der Vielzahl der Bewerbungen, die die Personalverantwortlichen erreichen, abheben? Hier einige Tipps.

Hier noch einige Tipps:

 
  • Zu den persönlichen Daten gehören nicht die Namen Ihrer Geschwister und deren Berufe, ebenso wenig wie die Namen und Berufe Ihrer Eltern. Denn es bewirbt sich nicht Ihre Familie, sondern Sie.
 
  • Bei den Daten Ihrer schulischen Ausbildungssationen reicht die Angabe des Jahres bzw. der Jahre ("1978 - 1982 Grundschule Aarstraße"). Bei allen beruflichen Stationen werden in der Regel Monat und Jahr angegeben, z.B. "02/1991 bis 08/1993 Ausbildung zur Bürokauffrau bei der Fa. Schniedermöller ...". Immer dann, wenn es sich um kurze Beschäftigungsverhältnisse handelt, z.B. bei Praktika, kann die Angabe des genauen Zeitraumes sinnvoll sein.
 
  • Wenn Sie die von Ihnen besuchten Weiterbildungskurse angeben, beachten Sie bitte zweierlei: Geben Sie nur solche Massnahmen an, die auch für die Berufspraxis nützlich sind und belegen Sie Ihre erfolgreiche Teilnahme durch entsprechende Unterlagen, z.B. durch Teilnahmebestätigungen, Zeugnisse o.ä.. Was Sie nicht durch geeignete Unterlagen nachweisen können, können Sie im Lebenslauf auch nicht aufzählen.
 
  • Auslandsaufenthalte, die Sie im Lebenslauf angeben, sollten eine Mindestdauer von 4 Wochen (besser 6 Wochen) nicht unterschreiten. Ergänzen Sie, aus welchem Grunde Sie sich im Ausland aufgehalten haben (z.B. Sprachkurs, Praktikum) und belegen Sie die Richtigkeit Ihrer Angaben durch entsprechende Unterlagen. Längere Urlaubsreisen sollten Sie nicht angeben, auch wenn sich dadurch Ihre Sprachkenntnisse tatsächlich verbessert haben.
 
  • Es ist durchaus üblich im Lebenslauf auch die Hobbys anzugeben. Wenn Sie dies tun, achten Sie aber darauf, dass Sie Hobbiys benennen, die auf Ihre Aktivität und Ihren Teamgeist etc. schließen lassen. "Lesen", "Musik hören", "Theater- und Kinobesuche" sind Hobbys, die aus Sicht der Personalleiter eher auf Passivität schließen lassen, Ausdauersportarten, wie Joggen und Radfahren, Aerobic etc. strahlen zwar Aktivität aus, aber Teamsportarten, wie z.B. Volleyball oder Fussball sind aus Sicht von Personalleitern besonders sympathisch, da in der Regel teamfähige und kommunikative Mitarbeiter gesucht werden.