Die schriftliche Bewerbung
Bewerbung kommt von Werbung. Ihre Bewerbung sollte daher eine wirkungsvolle Werbung für Ihre Person sein. Denn eine gute Qualifikation allein reicht nicht immer aus. Auch hier gilt: Konkurrenz belebt das Geschäft. Wie können Sie sich positiv aus der Vielzahl der Bewerbungen, die die Personalverantwortlichen erreichen, abheben? Hier einige Tipps.
Das Anschreiben ist Ihr Türöffner. Jeder Personalleiter fragt sich:
Bevor Sie das Anschreiben aufsetzen, fragen Sie sich selber: "Warum bin gerade ich der geeignete Kandidat für die ausgeschriebene Stelle?" Ein Tipp dazu: Geben Sie Ihr Anschreiben nachher einer Person Ihres Vertrauens und fragen Sie sie, ob sie diese Frage aufgrund Ihres Anschreibens beantworten könnte. Interesse wecken wird Ihr Anschreiben bei dem Leser aber nur dann, wenn Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten mit konkretem Bezug auf das Anforderungsprofil des Unternehmens darstellen. (Das Anforderungsprofil können Sie der Stellenanzeige entnehmen oder im Telefonat mit dem Personalleiter des Unternehmens erfragen). Also:
- Warum bewirbt sich der Kandidat gerade bei uns/gerade auf diese Stelle?
- Was qualifiziert ihn dafür - auch im Vergleich zu anderen Bewerbern?
Bevor Sie das Anschreiben aufsetzen, fragen Sie sich selber: "Warum bin gerade ich der geeignete Kandidat für die ausgeschriebene Stelle?" Ein Tipp dazu: Geben Sie Ihr Anschreiben nachher einer Person Ihres Vertrauens und fragen Sie sie, ob sie diese Frage aufgrund Ihres Anschreibens beantworten könnte. Interesse wecken wird Ihr Anschreiben bei dem Leser aber nur dann, wenn Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten mit konkretem Bezug auf das Anforderungsprofil des Unternehmens darstellen. (Das Anforderungsprofil können Sie der Stellenanzeige entnehmen oder im Telefonat mit dem Personalleiter des Unternehmens erfragen). Also:
- Seien Sie ehrlich, sachlich und selbstbewußt.
- Was tun bei schlechten Noten und Lücken im Lebenslauf? Schlechte Noten oder Lücken im Lebenslauf sollten Sie unbedingt erklären! Erklären Sie die Situation, aber entschuldigen Sie sich nicht.
- Wiederholungen, z.B. eingeleitet durch "... wie ich schon erwähnte", "...mit anderen Worten ..."
- Schachtelsätze
- Füllwörter und abschwächende Formulierungen, z.B. "eigentlich", "vor allem", "quasi", "unter Umständen", "eventuell"
- Allgemeinplätze, z.B. "Lebenslanges Lernen ist in einer Wissensgesellschaft wichtig."
- private Offenbarungen, z.B. "Nach der langwierigen Trennung von meiner Frau ..."
- Übertreibungen, z.B. "...hochqualifiziert", "...außerordentlich engagiert"
- mitleidheischende Sätze " ... nach vergeblicher Suche ist diese Bewerbung die letzte Hoffnung", "... leider nicht gelungen, ..."
- Beurteilungen, z.B. "Ich bin der geeignete Mann für Sie!" "...bin ich überzeugt, dass ich diese Position bestens ausfüllen kann". Tipp: Überlassen Sie diese Schlussfolgerungen den Personalleitern. Hier ist eine gewisse Bescheidenheit angesagt.